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025| Deutsche Medizinstudenten in Österreich |
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Der Ansturm deutscher Studenten macht unseren Medizinunis schwer zu schaffen. Das Problem: Wir müssen deutsche Bewerber gleich behandeln wie die Österreicher. Die Lösung: Der Numerus austriacus medicinalis. Ein Eignungstest, der deutsche und österreichische Bewerber mit völlig identischen Fragen aus dem praktischen medizinischen Alltag konfrontiert. (Die dezente Heranziehung minimal identitätsstiftender Austriazismen muss dabei erlaubt sein.) Die Eignungstestfragen: 1. Ein wamperter Tschecherant steht blunznfett mit einer Eitrigen auf einem Fensterbankl im Mezzanin. Sind notfallmedizinische Maßnahmen aus ärztlicher Sicht angezeigt? 2. Darf raunzendes Pflegepersonal scheanglnden Tachinierern ein Jaukerl geben, während diese büseln? 3. Sie besuchen ein Wiener Kaffeehaus und geben sich als Medizinstudent(in) im 1. Semester zu erkennen. Die korrekte Anrede durch den Ober lautet:
a. Herr/Frau Metzgerlehrling 4. Ein Zniachtl von einem Patienten verkutzt sich: Seine Birne sieht plötzlich aus wie ein Paradeiser. Ist es korrekt, die Birne des Patienten einzufatschen, sollte man ihm ein Pulverl geben oder reicht es, wenn er ein gutes Papperl bekommt? 5. Wären die obgenannten Methoden geeigneter, wenn unser Patient statt dem Friedhofsjodler ein Schlagerl gehabt hätte? 7. Muss jemand mit marodem Beuschl, der fesch weitertschickt, den Löffel abgeben? 8. Ein schaasaugerter Patient reißt einen Stern. Nach dem Buserer hat er einen Dippel. Er hat einen ziemlichen Fetzen. Er speibt sich in der Notaufnahme an. Kann zum Entfernen des Gespiebenen auch der Fetzen des Patienten verwendet werden? Wenn nein - warum nicht? 9. Ein verwoadaglter, nicht assekurierter Strassenmusiker kommt mit der Quetschn am Arm ins Spital. Die Quetschn wird nicht behandelt. Kann er mit der Quetschn am nächsten Tag wieder musizieren? 10. Ein Chirurg darf nicht tramhappert sein, sondern muß bei seiner Hackn aufpassen wie ein:
a. Schuhmacher(in) 11. Unterm Bett eines Patienten liegt ein Lurch. Was tun sie?
a. Lassen sie die Station evakuieren und verständigen das
amphibische Institut. |
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Geschriebenes |
024| Brief eines Rekruten aus Tirol nach Hause |
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Liebe Mutter, lieber Vater! Mir geht's gut. Ich hoffe Euch, Annemarie, Klaus, Karl, Willi, Sigrid, Peter und Hans auch. Sagt Karl und Willi dass beim Heer sein, jede Landarbeit um Längen schlägt. Sie sollen sich schnell verpflichten, bevor alle Plätze voll sind. Zuerst war ich sehr unruhig weil man bis fast um 6 Uhr im Bett bleiben muss, aber nun gefällt mir das mit dem lange ausschlafen. Sagt Karl und Willi man muss nur sein Bett richten und ein paar Sachen vor dem Frühstück polieren. Keine Tiere füttern, kein Feuer machen, kein Stall sauber machen oder Holz hacken... praktisch gar nichts. Die Männer müssen sich rasieren, aber das ist nicht so schlimm, es gibt nämlich warmes Wasser. Das Frühstück ist ein bisschen komisch, mit jeder Menge Saft, Getreide, Eier, aber dafür fehlt völlig Kartoffeln, Schinken, Steaks und das andere normale Zeug, aber sagt Karl und Willi man kann immer neben irgendwelchen Städtern sitzen, die nur Kaffee trinken und das Essen von denen mit deinem eigenen hält dann bis zum Mittag, wenn es wieder was zu essen gibt. Es wundert mich nicht, das die Jungs aus der Stadt nicht weit laufen können. Wir gehen viel auf "Überlandmärsche" von denen der Vizeleutnant sagt, das langes Laufen gut ist für die Abhärtung. Na ja, wenn er das glaubt, als Rekrut kann ich da nichts gegen sagen. Ein "Überlandmarsch" ist ungefähr so weit wie bei uns zum Postamt, aber wenn wir da sind, haben die Städter wunde Füße und wir fahren alle in LKWs zurück. Die Landschaft hier im Burgenland ist schön aber fast ganz flach. Der Vizeleutnant ist wie unser Lehrer. Er nörgelt immer. Der Hauptmann ist wie der Bürgermeister. Majore und Oberste fahren viel in Autos und gucken komisch, aber sie lassen einen völlig in Ruhe. Und jetzt das Beste. Das wird Karl und Willi umbringen vor Lachen: Ich kriege Auszeichnungen für`s Schießen! Ich weiß nicht warum. Das Schwarze ist viel größer als ein Rattenkopf und bewegt sich nicht mal und es schießt auch nicht zurück, wie die Laubrunner Brüder mit dem Luftgewehr. Alles was du machen musst ist, dich bequem hinlegen und treffen. Man muss nicht mal seine eigenen Patronen machen. Sie haben sie schon fertig in Kisten. Dann gibt's noch "Nahkampfausbildung". Du kannst mit den Städtern ringen. Aber ich muss sehr vorsichtig sein, die gehen leicht kaputt. Ist viel leichter als den Stier zu bändigen. Ich bin am besten darin, außer gegen den Voller Sepp, der hat genau am gleichen Tag angefangen wie ich, aber ich hab nur einmal gegen ihn gewonnen. Das wird daran liegen das ich mit meinen 65 Kilos nur 1,70 m bin und er mit seinen 2 Metern und 120 Kilos ist halt schwieriger. Vergesst nicht Karl und Willi schnell Bescheid zu sagen bevor andere mitkriegen wie das hier läuft und uns die Bude einrennen. Alles Liebe, Eure Tochter Maria |
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Geschriebenes |
023| Akademiker zur Hölle |
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Im Folgenden eine wirklich gestellte Frage im Abschlusstest Chemie der UNI Maynooth (Grafschaft Kildare, Irland): Die Antwort eines Studenten war so "tiefschürfend", dass der Professor sie seinen Kollegen nicht vorenthalten wollte und über das Internet verbreitete, weshalb wir uns nun ebenfalls darüber amüsieren dürfen. Bonusfrage: Ist die Hölle exotherm (gibt Wärme ab) oder endotherm (absorbiert Wärme)? Die meisten Studenten mutmaßten mit Hilfe von Boyles Gesetz, dass sich Gas beim Ausdehnen abkühlt und die Temperatur bei Druck sinkt oder etwas in der Art. Ein Student allerdings schrieb folgendes: Zuerst müssen wir herausfinden, wie sehr sich die Masse der Hölle über die Zeit verändert. Dazu benötigt man die Zahl der Seelen, die in die Hölle wandern und die Zahl jener Seelen, die die Hölle verlassen. Ich bin der Meinung, dass man mit einiger Sicherheit annehmen darf, dass Seelen, die einmal in der Hölle sind, selbige nicht mehr verlassen. Deswegen verlässt keine Seele die Hölle. Bezüglich der Frage, wie viele Seelen in die Hölle wandern, können uns die Ansichten der vielen Religionen Aufschluss geben, die in der heutigen Zeit existieren. Bei den meisten dieser Religionen wird festzustellen sein, dass man in die Hölle wandert, wenn man ihnen nicht angehört. Da es mehr als nur eine dieser Glaubensbekenntnisse gibt und weil man nicht mehr als einer Religion angehören kann, kann man davon ausgehen, dass alle Seelen in die Hölle wandern. Angesichts der bestehenden Geburts- und Todesraten ist zu erwarten, dass die Zahl der Seelen in der Hölle exponentiell wachsen wird. Betrachten wir nun die Frage des sich ändernden Umfangs der Hölle. Da laut Boyles Gesetz sich der Rauminhalt der Hölle proportional zum Wachsen der Seelenanzahl ausdehnen muss, damit Temperatur und Druck in der Hölle konstant bleiben, haben wir zwei Möglichkeiten. 1. Sollte sich die Hölle langsamer ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, wird die Temperatur und der Druck in der Hölle so lange steigen bis die ganze Hölle auseinander bricht. 2. Sollte sich die Hölle schneller ausdehnen als die Menge hinzukommender Seelen, dann werden Temperatur und Druck fallen, bis die Hölle zufriert. Welche der Möglichkeiten ist es nun? Wenn wir Sandras Prophezeiung mit einbeziehen, die sie mir gegenüber im ersten Studienjahr geäußert hat - nämlich, dass "es in der Hölle ein kalter Tag sein wird, bevor ich mit dir schlafe" - sowie die Tatsache, dass ich gestern mit ihr geschlafen habe, kommt nur Möglichkeit Zwei in Frage. Deshalb bin ich überzeugt, dass die Hölle endotherm ist und bereits zugefroren sein muss. Aus der These, wonach die Hölle zugefroren ist, folgt, dass keine weiteren Seelen dort aufgenommen werden können und sie erloschen ist ... womit nur noch der Himmel übrig bleibt und die Existenz eines göttlichen Wesens beweist - was wiederum erklärt, warum Sandra gestern Abend die ganze Zeit "Oh, mein Gott!..." geschrien hat. Dieser Student erhielt als einziger eine Eins. |
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Geschriebenes |
022| Zusammen bei Karstadt |
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Nachdem Herr und Frau Ressel pensioniert waren, bestand Frau Ressel auf die Begleitung ihres Mannes bei ihren Einkaufsbummeln bei Karstadt. Unglücklicherweise war Herr Ressel wie die meisten Männer: er fand Einkaufen langweilig. Ebenso unglücklicherweise war Frau Ressel wie die meisten Frauen und liebte es endlos zu stöbern. Jedoch - eines Tages bekam sie folgenden Brief von der Karstadt-Verwaltung: Sehr geehrte Frau Ressel! In den letzten 6 Monaten sorgte Ihr Mann leider für einigen Aufruhr in unserem Warenhaus. Wir können dies nicht länger tolerieren und sehen uns gezwungen, Ihnen beiden künftig Hausverbot zu erteilen. Die soweit rekonstruierbaren Vorfälle haben wir nachstehend aufgelistet. Sie sind durch Aufzeichnungen von Überwachungskameras und die Aussagen unseres Personals belegt: 15. Juni: Nimmt 24 Schachtel Kondome aus dem Regal und verteilt sie wahllos auf die Einkaufswägen anderer Kunden. 2. Juli: Stellt die Alarme aller Wecker in der Uhrenabteilung so ein, dass es alle 5 Minuten klingelt. 7. Juli: Legt eine Tomatensaftspur bis zur Damentoilette. 19. Juli: Verstellt ein "Vorsicht - frisch gewischt!" - Schild in eine mit Teppich ausgelegte Abteilung. 4. August: Baut ein Zelt in der Campingabteilung auf und lädt andere Kunden ein, wenn sie Kissen und Decken aus der Bettenabteilung holen. 15. September: Als ihn ein Angestellter fragt, ob er ihm behilflich sein könne, beginnt er zu weinen und schluchzt: "Könnt ihr Leute mich denn nicht einfach in Frieden lassen!?" 23 September: Starrt in eine Überwachungskamera und benutzt sie als Spiegel zum Nasebohren. 4. Oktober: Hantiert in der Sportabteilung mit einem Wettkampf-Bogen und fragt den Angestellten, ob man im Haus Antidepressiva bekommt. 10. November: Schleicht durch die Abteilungen und summt dabei laut das "Mission-Impossible"- Thema. 3. Dezember: Versteckt sich in einem Kleiderständer und ruft, wenn eine Kundin in die Nähe kommt "Nimm mich! Nimm mich!" 6 Dezember: Wirft sich bei jeder Lautsprecherdurchsage auf den Boden, nimmt eine fötale Lage ein und ruft "OH NEIN! NICHT WIEDER DIESE STIMMEN!" Und- nicht zuletzt: 18. Dezember: Begibt sich in eine Umkleidekabine, wartet eine Weile und ruft dann laut: "Hey! Hier ist das Klopapier alle" Hochachtungsvoll, Karstadt Warenhausverwaltung |
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Geschriebenes |
021| Meine liebe Tochter |
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Du hast zur Zeit einen Freund? Gut so! Und wenn du mal einen hast, bitte übergib ihm vor deinem ersten Treffen diesen Brief: "Lieber Freund meiner Tochter! 1. Wenn Du vor unser Wohnhaus fährst und hupst, solltest du was anliefern - ausliefern werde ich Dir in diesem Fall nämlich niemanden. 2. In meiner Gegenwart fasst du meine Tochter nicht an. Du darfst sie ansehen - oberhalb der Schultern. Augen oder Hände, die nicht von meiner Tochter lassen, werde ich entfernen. 3. Ich weiß, bei Jungen deines Alters ist es gerade sehr angesagt die Hosen so zu tragen, als ob sie jeden Moment herunterrutschen würden. Nimm´s bitte nicht persönlich aber du und deine Freunde, ihr seid allesamt Volltrottel. Dennoch möchte ich mich aufgeschlossen zeigen und unterbreite folgenden Vorschlag: Du darfst mit blitzender Unterwäsche und übergroßen Hosen vor meine Haustür treten, ohne dass ich mich aufrege. Aber um sicherzustellen, dass du deine Hosen während deines Rendezvous nicht zufällig verlierst, werde ich sie an dir festtackern. 4. Man hat dich sicherlich schon aufgeklärt, dass Sexualkontakt ohne Verhütungsmittel heutzutage ein tödliches Risiko bedeuten kann. Was Sex mit meiner Tochter betrifft bin ich das Verhütungsmittel. Und das tödliche Risiko auch. 5. Es wird allgemein erwartet, dass wir uns über Sport, Politik und das Tagesgeschehen unterhalten, um uns näher kennen zu lernen. Ich bitte, das zu streichen. Ich wünsche von dir lediglich erfahren, wann ich meine Tochter wieder in meine Obhut nehmen kann - genauer gesagt erwarte ich dieses eine Wort: "früh". 6. Du bist sicher ein fescher Kerl und könntest dich auch mit anderen Mädchen verabreden. Damit bin ich einverstanden, solange es meine Tochter auch ist. Andernfalls wirst du gefälligst solange mit ihr ausgehen, bis sie dich satt hat. Wenn du sie zum Weinen bringst, bring ich dich zum Weinen. 7. Seufze nicht und zappele nicht rum, weil du eine Stunde oder länger im Flur stehst und auf sie wartest. Wer pünktlich ins Kino will, der sollte sich erst gar nicht verabreden. Meine Tochter macht sich gerade zurecht und das kann länger dauern als der 4-spurige Ausbau der Südost Tangente. Mach dich lieber nützlich, zum Beispiel könntest du mir das Öl wechseln. 8. Folgende Plätze eignen sich nicht als Treffpunkte mit meiner Tochter: Orte mit Betten, Sofas oder Möbeln die weicher sind als ein Holzschemel. Unbeleuchtete Orte. Orte, an denen getanzt, Händchen gehalten wird oder an denen fröhliche Stimmung herrscht. Beheizte Orte, die das Tragen von Shorts, Hängern oder etwas anderem als Overalls, Sweater und einem gefütterten, bis obenhin zugeknöpften Parka nahe legen könnten. Filme mit stark romantischen oder sexuellen Szenen sind strikt zu meiden, Kettensägefilme sind ok. Fußballspiele spiele sind ok. Zuhause mit den Eltern rumhängen ist sehr ok. 9. Lüge mich nicht an. Ich mag wie ein übergewichtiger Einfaltspinsel wirken, der seine besten Jahre hinter sich hat. Aber wenn es meine Tochter angeht, bin ich der allwissende, rächende Gott. Falls ich frage, wohin ihr geht und mit wem, hast du genau EINE Gelegenheit, mir die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Ich besitze ein Gewehr, eine Schaufel und viel Platz im Garten. Treib keine Spielchen mit mir. 10. Fürchte Dich. Sehr. Immer wenn ich herumsitze und nervös auf die Rückkehr meiner Tochter warte, komme ich ins Grübeln. Dann steigt in mir die Erinnerung an die Zeit bei der Fremdenlegion hoch und die Stimmen befehlen mir wieder, mein Gewehr zu reinigen. Nach Abstellen deines Fahrzeuges bitte die Hände über den Kopf erheben. Dabei deutlich die Parole nennen, die rechtzeitige Rückkehr meiner unversehrten Tochter bestätigen, unverzüglich einsteigen und abfahren. Das Betreten des Anwesens ist nicht erforderlich. Die Gestalt im Kampfanzug am Wohnzimmerfenster bin ich. Mit lieben Grüßen, der Papa von Daniela" |
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Geschriebenes |
020 | Hoch lebe Amerika - der Stella Liebeck Preis |
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Zum ewigen Ruhm der 81-jährigen Stella Liebeck, die sich bei McDonalds einen Becher Kaffee über den Leib schüttete und anschließend 4,5 Millionen $ Schadenersatz erhielt, weil sie nicht auf die Tatsache hingewiesen worden sei, dass der Kaffee heiß ist, wird nun jährlich der STELLA-LIEBECK-PREIS an diejenigen verliehen, die im jeweils vergangenen Jahr mit genialer Unverfrorenheit Schadenersatz gerichtlich forderten und erhielten. Den 5. Platz teilen sich drei Kandidaten: a) Kathleen Robertson aus Austin/Texas wurden von einer Jury 780.000 $ Schadenersatz zugesprochen, weil sie sich in einem Möbelgeschäft den Knöchel gebrochen hatte, nachdem sie über einen auf dem Boden herumkriechenden Säugling gestolpert und gestürzt war. Die Ladenbesitzer nahmen das Urteil gefasst aber ungläubig zur Kenntnis, da der Säugling der Sohn der Klägerin war. b) Der 19jährige Carl Truman aus Los Angeles erhielt 74.000 $ Schmerzensgeld und Ersatz der Heilbehandlungskosten, weil ein Nachbar ihm mit seinem Honda Accord über die Hand gefahren war. Mr. Truman hatte anscheinend den Nachbarn am Steuer des Wagens übersehen, als er ihm die Radkappen zu stehlen versuchte. c) Terence Dickson aus Bristol/Pennsylvanien versuchte das Haus, das er soeben beraubt hatte, durch die Garage zu verlassen. Es gelang ihm jedoch nicht, die Garagentür zu öffnen. Ins Haus kam er ebenfalls nicht mehr, da die Verbindungstür zur Garage in Schloss gefallen war. Mr. Dickson musste 8 Tage in der Garage ausharren, denn die Hausbesitzer waren im Urlaub. Er ernährte sich von einem Kasten Pepsi-Cola und einer großen Tüte Hundefutter. Das Gericht sprach ihm wegen der erlittenen seelischen Grausamkeit 500.000$ Schmerzensgeld zu, zahlbar von der Einbruchdiebstahl- Versicherung des Hauseigentümers. 4. Platz Jerry Williams aus Little Rock/Arkansas erhielt 14.500 $ Schmerzensgeld und die Heilbehandlungskosten zugesprochen, weil ihn der Beagle des Nachbarn in den Hintern gebissen hatte. Das Schmerzensgeld erreichte den geforderten Betrag nicht ganz, weil die Jury zu der Auffassung gelangte, Mr. Williams hätte nicht über den Zaun klettern und mehrfach mit seiner Luftpistole auf den Hund schießen sollen. 3. Platz Ein Restaurant in Philadelphia musste an Ms Amber Carson aus Lancaster/Pennsylvanien ein Schmerzensgeld von 113.500 $ zahlen, weil diese im Restaurant auf einer Getränkepfütze ausgerutscht war und sich das Steißbein gebrochen hatte. Auf dem Fußboden befand sich das Getränk, weil Ms. Carson es 30 Sekunden zuvor ihrem Freund ins Gesicht geschüttet hatte. 2. Platz Kara Walton aus Clymont/Delaware stürzte aus dem Toilettenfenster einer Diskothek und schlug sich zwei Vorderzähne aus. Sie erhielt die Zahnbehandlungskosten und 12.000 $ Schmerzensgeld zugesprochen. Gestürzt war sie bei dem Versuch, sich durch das Toilettenfenster in die Diskothek zu mogeln und 3.50 $ Eintritt zu sparen. Platz 1 (einstimmig) Unangefochtener Sieger des Wettbewerbs um den Stella-Awardist: Mr. Merv Grazinski aus Oklahoma City. Der Wohnwagenhersteller Winnebago Motor Homes musste ihm nicht nur ein neues Wohnmobil stellen, sondern auch 1.750.000 $ Schmerzensgeld bezahlen. Auf dem Heimweg von einem Football-Spiel hat Mr. Grazinski die Tempomatic seines Gefährts auf 110km/h eingestellt und danach den Fahrersitz verlassen, um sich im hinteren Teil des Wohnmoblis einen Kaffee zu bereiten. Das Wohnmobil kam prompt von der Straße ab und überschlug sich. Mr. Grazinski begründete seine Forderung mit der Tatsache, dass in der Betriebsanleitung des Wohnmobils nicht daraufhin gewiesen worden sei, dass man auch bei eingeschalteter Tempomatic den Fahrerplatz nicht verlassen dürfe. Der Hersteller hat - in Erwartung weiterer Trottel - inzwischen die Bedienungsanleitung geändert. |
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Geschriebenes |
019 | Korrektur |
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Die 0,5 Promille-Grenze wird in der Schweiz wieder aufgehoben. Ab dem 1. Juni 05 beträgt für Autofahrer der zulässige Alkoholgrenzwert wieder 0.8 Promille. Wie eine gesamtschweizerische Studie der ETH Zürich ergeben hat, hat die Unfallhäufigkeit seit Einführung der 0,5 % -Grenze stark zugenommen. Auffällig sei, dass speziell zur späten Stunde und an Wochenenden, die mittel- bis schweren Unfälle eine noch nie dagewesene Zahl erreichten. Abklärungen der Polizei haben ergeben, dass die Ursache darin liege, dass seit dem 1. Januar die Männer nicht mehr alkoholisiert heimfahren, sondern sich von ihren Frauen abholen lassen. |
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Geschriebenes |
018 | Frage |
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Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang. Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto und hält die gleiche Geschwindigkeit wie du. Vor dir galoppiert ein Schwein, das eindeutig größer ist als dein Auto und du kannst nicht vorbei. Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe. Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit. Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen? Antwort: (Mit der Maus nächste Zeile zwischen >< markieren!) Markieren > Vom Kinderkarussell absteigen und weniger Glühwein saufen! < |
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Geschriebenes |
017 | Liebe Mama |
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Eine Mutter kommt ins Zimmer ihrer Tochter und findet dieses leer mit einem Brief auf dem Bett. Das schlimmste ahnend, macht sie ihn auf und liest folgendes: "Liebe Mami, es tut mir sehr leid, dir sagen zu müssen, dass ich mit meinem neuen Freund von zuhause weggegangen bin. Ich habe in ihm die wahre Liebe gefunden, du solltest ihn sehen, er ist ja soooooo süß mit seinen vielen Tattoos und den Piercings und vor allem seinem Megateil von Motorrad! Aber das ist noch nicht alles, Mami, ich bin endlich schwanger, und Abdul sagt, wir werden ein schönes Leben haben in seinem Wohnwagen mitten im Wald! Er will noch viele Kinder mit mir, und das ist auch mein Traum. Und da ich draufgekommen >bin, daß Marihuana eigentlich gut tut, werden wir das Gras auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen einmal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so sehr leiden müssen. In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein Mittel gegen Aids findet, damit es Abdul bald besser geht, er verdient es sich wirklich! Du brauchst keine Angst zu haben, Mami, ich bin schon 13 und kann ganz gut auf mich selber aufpassen! Ich hoffe ich kann dich bald besuchen kommen, damit du deine Enkel kennenlernst! Deine geliebte Tochter PS: Alles Blödsinn, Mami, ich bin bei den Nachbarn! Wollt dir nur sagen, dass es schlimmere Dinge im Leben gibt als das Zeugnis, das aufm Nachtkästchen liegt! Hab dich lieb!" |
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Geschriebenes |
016 | Verdienstvolles Zusammensein |
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Wer glaubt, daß 10 Jahre Beziehung
und Zusammenleben nichts weiter sind als 3650 Tage 120 Monate ,
87 600 Stunden oder 520 Wochen der ist gewaltig auf dem Holzweg.
Denn was zwei Menschen wirklich miteinander aushalten müssen in
dieser Zeit ist um einiges mehr. 2. Ihn 2o mal mit Kamillentee, Inhalator und Wärmflasche vor dem sicheren Erkältungstod gerettet. 3. 10 Kilo Fußnägel aufgesaugt. 4. 60 Schwiegermutterbesuche und damit ungefähr 1 Millionen Kalorien in Form von Sahnetorten, fetten Soßen und Fleischwurstbroten, nebst Ratschlägen was "der Junge" wirklich braucht über sich ergehen lassen. 5. 2,5 Fußballweltmeisterschaften und ebenso viele EM´s bewältigt, wo er mit 5 armen Irren auf dem Sofa nach mehr Bier brüllend, ihre Wohnung in eine Sondermülldeponie verwandelt hat. 6. 520 mal mit ihm darüber gestritten, ob er- säße er am Steuer- in die winzige Lücke zwischen 2 Autos sogar einen Airbus einparken könnte. 7. 52 mal erklärt wie die Spülmaschine funktioniert. 8. 60 mal erläutert, dass man einen Sauerbraten nach 2 Wochen im Kühlschrank nicht mehr essen kann, auch wenn seine Mutter ihn zubereitet hat. 9. 30 mal einen Orgasmus vorgetäuscht (aber nur um ihn nicht zu verletzen). 10. 9 mal darüber hinweggesehen ,dass er den Jahrestag der ersten Begegnung vergessen hat und fast gar nicht deswegen geheult. 11. 520 mal Sex gehabt (statistisch) unter uns: in Wirklichkeit waren es nur 380 mal aber das erzählt sie nicht mal ihrer besten Freundin. 12. 50 mal erlebt wie er im Restaurant eine Rechnung von 32 Euro 78 großzügig auf 33 Euro aufgerundet hat. 13. Ihm 32 mal erklärt, dass nicht sie sondern seine Ex es war die auf Kniekehlenkitzeln stand. 14. 180 mal heimlich die Preisschilder entfernt um ihn vor einem Ohnmachtsanfall zu bewahren bevor sie ihm ihre Neuanschaffung präsentiert. 15. 15 mal einen Tag länger auf Reisen gewesen ,weil er behauptet hat eine geniale Abkürzung zu kennen. 16. Ihm 3615 mal dabei zugeschaut wie er versucht hat mit dem Finger in seinem Ohr ohne Narkose eine Gehirn-Op durchzuführen. 17. 30 mal seine Taschen durchforstet, seine Hemden nach fremdem Parfüm abgeschnüffelt und die Wiederwahltaste seines Handys gedrückt um festzustellen, dass er hinter ihrem Rücken ein Sportcoupe´ angezahlt hat.
18. 2500 mal seine muffigen
Sportsachen gewaschen und sich dabei gefragt ob sie dafür Abitur
gemacht hat. 2. Ihr 120 000 mal versichert, dass sie mitnichten dick ist. 3. Sich 80 mal angehört, dass sie nichts anzuziehen hat, obwohl ihr Kleiderschrank so groß ist wie ein Flugzeughangar. 4. 520 mal darauf hingewiesen, dass sein Rasierer sein Rasierer ist und nicht dazu gedacht, dass sie sich damit die Beine enthaart. 5. 4 Doris Dörrje Filme mit ihr anschauen müssen. 6. 30 Sonntagnachmittage bei ihren Eltern vergeudet und ihren Vater ertragen, der ihn offenbar für einen Versager hält. 7. 3650 mal hinter ihr das Licht im Bad ausgemacht. 8. Ihr 120 mal erklärt, dass man mitnichten 150 Euro gespart hat wenn man ein um soviel reduziertes Paar Schuhe von nunmehr 200 Euro gekauft hat. 9. 20 mal im Brustton der Überzeugung versichert, dass Männer und Frauen total gleichberechtigt sind, er große Brüste Scheiße findet und es ihm egal ist, dass sie 10 Kilo zugenommen hat und hofft, dass nie einer seiner Kumpels davon erfährt. 10. Sich 400 mal überlegt, warum Frauen immer links sagen wenn sie rechts meinen. 11. 480 mal Todesängste um sein Auto ausgestanden, wenn er bei ihren Fahrversuchen daneben saß. 12. 21 Spinnen getötet, weil sie sonst ausgezogen wäre. 13. 4 mal auf dem Sofa geschlafen, weil er zu betrunken war, fand sie (für was eigentlich?) und einmal im Hausflur, weil sie herausgefunden hat, dass er hinter ihrem Rücken ein Sportcoupe´ angezahlt hat. 14. Ihr 20 mal gesagt, dass er weder vor Ihren noch vor seinen Freunden "Mausibär" genannt werden will. 15. 520 mal Sex gehabt-s tatistisch- in Wirklichkeit waren es nur 380 mal aber das erfährt nicht mal sein bester Freund. 16. 250 mal nachher noch gekuschelt obwohl er viel lieber sofort eingeschlafen wäre. 17. 50 mal beim Saubermachen geholfen, weil ihm kein plausibler Grund eingefallen ist ,warum sie das nicht genauso gut allein machen könnte (Weil hat eigentlich sein Vater das damals geschafft?) 18. Sich 51 mal gefragt, warum ihre Freundinnen eigentlich so lachen wenn er den Raum betritt. |
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Geschriebenes |
015 | User Anfrage |
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Sehr geehrte Damen und Herren! Voriges Jahr bin ich von der Version 'Freundin 7.0' auf 'Gattin 1.0' umgestiegen. Ich habe festgestellt, dass das Programm einen unerwarteten Tochter-Prozess gestartet hat und sehr viel Platz und wichtige Ressourcen belegt. In der Produktanweisung wird ein solches Phänomen nicht erwähnt. Außerdem installiert sich 'Gattin 1.0' in allen anderen Programmen von selbst und startet in allen Systemen automatisch, wodurch alle Aktivitäten der übrigen Systeme gestoppt werden. Die Anwendungen 'Bordell 10.3', 'Umtrunk 2.5' und 'Fußballsonntag 5.0' funktionieren nicht mehr, und das System stürzt bei jedem Start ab. Leider kann ich 'Gattin 1.0' auch nicht minimieren, während ich meine bevorzugten Anwendungen benutzen möchte. Ich überlege ernsthaft, zum Programm 'Freundin 7.0' zurückzugehen, aber bei Ausführen der Uninstall-Funktion von 'Gattin 1.0' erhalte ich stets die Aufforderung, zuerst das Programm 'Scheidung 1.0' auszuführen. Dieses Programm ist mir aber viel zu teuer. Können Sie mir helfen? Danke, ein User ------------------------------------------------------------------------------- Antwort: Lieber User, das ist ein sehr häufiger Beschwerdegrund bei den Usern. In den meisten Fällen liegt die Ursache aber bei einem grundlegenden Verständnisfehler. Viele User steigen von 'Freundin 7.0' auf 'Gattin 1.0' um, weil sie Zweiteres zur Gruppe der "Spiele & Anwendungen" zählen. 'Gattin 1.0' ist aber ein BETRIEBSSYSTEM und wurde entwickelt, um alle anderen Funktionen zu kontrollieren. Es ist unmöglich, von 'Gattin 1.0' wieder auf 'Freundin 7.0' zurückzugehen. Bei der Installation von 'Gattin 1.0' werden versteckte Dateien installiert, die ein Re-Load von 'Freundin 7.0' unmöglich machen. Es ist nicht möglich, diese versteckten Dateien zu deinstallieren, zu löschen, zu verschieben oder zu vernichten. Einige User probierten die Installation von 'Freundin 8.0' oder 'Gattin 2.0' gekoppelt mit 'Scheidung 1.0', aber am Ende hatten sie mehr Probleme als vorher. Lesen Sie dazu in Ihrer Gebrauchsanweisung die Kapitel "Warnungen", Alimente-zahlungen - fortlaufende Wartungskosten von Kindern ab Version 1.0". Ich empfehle Ihnen daher, bei 'Gattin 1.0' zu bleiben und das Beste daraus zu machen. Ich habe selber 'Gattin 1.0' vor Jahren installiert und halte mich strikt an die Gebrauchsanweisung, vor allem in Bezug auf das Kapitel "Gesellschaftsfehler". Sie sollten die Verantwortung für alle Fehler und Probleme übernehmen, unabhängig davon, ob Sie schuld sind oder nicht. Die beste Lösung ist das häufige Ausführen des Befehls: C:\UM_ENTSCHULDIGUNG_BITTEN.exe.
Vermeiden Sie den Gebrauch der "ESC"
Taste, da Sie öfter UM_ENTSCHULDIGUNG_BITTEN einschalten
müssten, damit 'Gattin 1.0' wieder normal funktioniert. Ich empfehle Ihnen: 'Pralinen 2.1' und 'Blumen 5.0' in Deutsch. Viel Glück! Ihr Technischer Dienst PS: Installieren Sie niemals Sekretärin im Minirock 3.3! Dieses Programm verträgt sich nicht mit Gattin 1.0 und könnte einen nicht wiedergutzumachenden Schaden im Betriebssystem verursachen. |
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Geschriebenes |
014 | Wortmeldungen im Autoforum |
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Inzwischen gibt´s ja für die meisten Automarken irgendein
Internetforum...
Lamborghini - Forum:
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BMW 7er - Forum: |
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Geschriebenes |
013 | Die spinnen |
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Die Spinnen !
Warum sind
Frauen gut zu Vögeln?
Er hatte liebe
Genossen.
Wäre er doch nur
Dichter!
Sich brüsten und
anderem zuwenden.
Die nackte Sucht
zu quälen.
Sie konnte
geschickt Blasen und Glieder behandeln.
Der Gefangene
floh.
Helft den armen
Vögeln. |
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Geschriebenes |
012 | Der Mann(tm) |
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Auszug aus der Original- Bedienungsanleitung, die Frau normalerweise mit der Verpackung wegwirft. „Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für ein erstklassiges Produkt entschieden. Dieses Exemplar des Erfolgsproduktes „Der Mann (tm)“ wurde mit größtmöglicher Sorgfalt hergestellt. Die Produktion beruht auf Jahrtausende alter Tradition und Erfahrung. Noch heute wird dabei auf den Einsatz von Maschinen weitestgehend verzichtet. Garantie: Dieses Produkt hat seinen Herstellungsort in einwandfreiem Zustand verlassen. Sollten Sie dennoch Grund zur Beanstandung haben (häufige Abstürze, Viren, Versagen des Joysticks), senden Sie ihn in der Originalverpackung an den Hersteller zurück. Bei unsachgemäßem Gebrauch wird keine Haftung übernommen. Zubehör: Zum Produkt – „Der Mann (tm)“ gehört gewöhnlich ein Auto, Handy und Computer. Das Zubehör ist normalerweise ab Werk beigefügt. Im anderen Falle wird es unaufgefordert gegen Rechnung nachgeliefert. Ohne die Zubehörteile kann für das einwandfreie Funktionieren des Produktes keine Gewähr übernommen werden. Bedieneroberfläche: „Der Mann (tm)“ ist mit breiten Schultern, schmalen Hüften und festem Po designed worden. Nach einer Million Jahre, in der das Produkt als Jäger verwendet wurde, hat sich dieses Modell durchgesetzt. Plumpere oder unauffälligere Modelle können auf Anfrage geliefert werden. Funktionstasten und Touchpad sind bei allen Modellausführungen identisch und für den robusten Gebrauch ausgelegt. Hauptfunktionstaste und Steuerelement befinden sich in Form des Joysticks am unteren Teil des Produktes. Joystick: Der Joystick gehört zum Standardzubehör des Produktes. Eine zufrieden stellende Inbetriebnahme des Produktes ist nur mit vorhandenem Joystick gewährleistet. Gewöhnlich wird er in unaufgebautem Zustand geliefert. Verschiedene Varianten sind je nach Ausführungscharge möglich. Der Joystick kann durch Berührungen und Komplimente einer weiblichen Besitzerin aufgebaut werde. Durch abfällige Bemerkungen (Reset-Taste) kann der Joystick jedoch für immer ruiniert werden. Inbetriebnahme/Starten: “Der Mann (tm)“ wird mit Startautomatik ab Werk geliefert. Dazu gehört, dass er seine Gen-Informationen weitergeben will, bevorzugt an Userinnen, die jung und fruchtbar wirken. Gewöhnlich braucht er eine Starthilfe. Zwar blitzt von alleine der Bildschirm, er gibt quakige Töne von sich und blinkt heftig, aber über solche Features kommt er nur hinaus, wenn die Frau ihm aufmunternde Infrarotsignale über ihre Augen zukommen lässt. Betriebssystem: “Der Mann (tm)“ läuft immer noch auf dem steinzeitlichen DOS der Jäger und Krieger. Eine Million Jahre lang war er auf Ballerspiele programmiert. Entsprechend gehört es zu den Funktionen seines Betriebssystems, im Auto zum Rambo zu werden, zu Hause aber alleine und schweigsam auszuharren und in Gruppen (ab 2 Personen) Befehle zu geben. Es fällt ihm schwer, gemeinschaftliche Funktionen auszuüben. Bei dauerhafter Inanspruchnahme neigt er zu Überhitzung, wird nervös und gibt Warnmeldungen aus ("zu viel Nähe", "zu eng"). Um sich in der Partnerschaft mit seiner Userin wohlfühlen zu können, muss er gelegentlich abgeschaltet werden und ganz still und unangetastet in seinem Zimmer bleiben dürfen. Festplatte: Auf der Festplatte befindet sich vorinstallierte Software, mit der er auch anspruchsvolle Aufgaben zu lösen versucht. Zu diesen Programmen gehört die Leistungsorientierung. Über den Appell an seine Leistung ist er steuerbar. " Ich finde es toll, wie du deine Gefühle ausdrücken kannst, das ist ungewöhnlich für einen Mann". So ein Kompliment hat zur folge, dass er von jetzt an versucht, seine Gefühle auszudrücken. Auf Kritik reagiert er feindselig, auf Lob enthusiastisch. Das ist der Vorteil uralter Software: Sie folgt einfachen Mechanismen. Tonwiedergabe: Mit der Tonwiedergabe sind Userinnen oft unzufrieden. Selbst die neueste Chipgeneration zeigt nur anfangs Audioeigenschaften. Mit selbststartenden Werbeprogrammen ("autorun") tönt „Der Mann (tm)“ zu Beginn reichlich und unaufgefordert. Später immer weniger. Er verträgt keinen längeren Datenaustausch. Ausnahmen: wenn er ein Erfolgserlebnis hatte. Dann ist er zur Tonwiedergabe bereit. Programmieren: Weil „Der Mann (tm)“ auf einem älteren Betriebssystem läuft, lässt er sich nur beschränkt programmieren. Er will einfach nur seine Routineoperationen abspulen. Zwei Elemente seines Basic Input-Output-Systems (BIOS) sind für das Programmieren wichtig: seine hierarchische Denkstruktur und seine Zielorientiertheit. Er ist nur über Zielvorgaben programmierbar. Ziel vorgeben, an seine Lösungskompetenz appellieren, dann arbeitet er nützliche Anwendungen aus. Instandhaltung: “Der Mann (tm)“ tut wenig für seine Instandhaltung. Er will nicht zugeben, dass etwas bei ihm nicht in Ordnung sein könnte. Deshalb scheut er den Reparaturfachdienst. Er glaubt, seine Funktionen durch Willensstärke erzwingen zu können. Deshalb wirft ihn schon ein Schnupfen aus der Bahn. Er ist nicht kontrollierbar und macht ihn schwach. Auf Trost reagiert „Der Mann (tm)“ allergisch; denn Trost betont seine Schwäche. Vielmehr sehnt er sich nach Bewunderung, dafür, dass er ein schweres Leiden durchsteht. Das führt zum schnelleren, fehlerlosen Neustart. Entsorgung: Wenn das Modell veraltet ist oder häufig abstürzt, sollte es entsorgt werden. Über den Zeitpunkt entscheidet die Userin. „Der Mann (tm)“ kriegt den Zeitpunkt häufig nicht mit. Warnzeichen und Alarmsignale können von seinem veralteten Betriebssystem nur schwer erfasst werden. Sobald sie von Trennung spricht, fällt er aus allen Wolken und fühlt sich als Versagermodell, möchte einen Restart und alles besser machen. Darauf sollte sich die Userin nicht einlassen. Es handelt sich um sein Autoren-Werbeprogramm, das aktiviert wird, weil sie sich entzieht. Wenn sie bleibt, erlischt es bald wieder und er schaltet erneut auf Energiesparmodus. Rücknahme durch die Hersteller: Insgeheim misst „Der Mann (tm)“ jede Frau an seiner Mutter. Deshalb ist es sinnvoll, ihn zu seiner Mutter zurückzuschicken, wenn seine Performance den Versprechungen im Prospekt nicht entspricht. Leider sind immer weniger Herstellerinnen bereit, ihr eigenes Produkt zurückzunehmen. Das liegt häufig daran, dass sie noch ein älteres Exemplar aus fremder Herstellung am Hals haben. In der Regel allerdings erleidet dieses weit ältere Modell vor ihr den totalen Festplattencrash. Erst dann ist sie für die Rücksendung ihres eigenen Produktes dankbar. |
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Geschriebenes |
011 | Memo an alle Mitarbeiter |
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KLEIDUNG Wir raten Ihnen, sich Ihrem Gehalt entsprechend zu kleiden. Wenn Sie teure Anzüge und Aktentaschen tragen, geht es Ihnen zu gut und Sie brauchen keine Gehaltserhöhung. Wenn Sie sich schlecht kleiden, müssen Sie lernen besser mit Geld zu wirtschaften, und brauchen keine Gehaltserhöhung. Wenn Sie sich mittelmäßig kleiden, gehen Sie mit Geld richtig um und brauchen keine Gehaltserhöhung.
KRANKHEIT
CHIRURGISCHE EINGRIFFE
PERSÖNLICHE TAGE
URLAUB ABWESENHEIT AUFGRUND EINES TODESFALLS Dies ist kein Grund, nicht zur Arbeit zu kommen. Sie können für Ihre verstorbenen Freunde / Verwandten / Kollegen nichts mehr tun. Sie können von Arbeitlosen auf ihrem letzten Weg begleitet werden. In Ausnahmefällen, wo Ihre Anwesenheit unabdingbar ist, muss die Beerdigung abends stattfinden und wir werden Ihnen freundlicherweise erlauben, in der Mittagspause zu arbeiten um eine Stunde früher gehen zu können.
ABWESENHEIT AUFGRUND DES EIGENEN
TODESFALLS
TOILETTENBENUTZUNG Falls Sie im für Sie vorgesehen Zeitraum die Toilette nicht benutzen konnten, müssen Sie bis zum nächsten Tag warten. In Notfällen können Sie mit einem Kollegen tauschen, jedoch bedarf dies der schriftlichen Erlaubnis des Vorgesetzten. Zusätzlich wird die zeitlich begrenzte, dreiminütige Benutzung der Kabinen eingeführt. Nach Ablauf der drei Minuten wird ein Signal ertönen, das Toilettenpapier wird eingezogen, die Tür öffnet sich und es wird ein Photo gemacht. Im Falle wiederholten Verstoßes wird das Photo am Schwarzen Brett platziert.
MITTAGSPAUSE Vielen Dank für Ihre Mitarbeit! Wir tun alles Mögliche für Sie. Jedoch können alle Fragen, Kommentare, Befürchtungen, Sorgen, Beschwerden und Vorschläge irgendwo anders hin geschickt werden. Angenehmes Arbeiten wünscht Ihnen IHRE PERSONALABTEILUNG |
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Geschriebenes |
010 | Zitate aus Versicherungsschreiben |
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Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde. Nachdem ich vierzig Jahre gefahren war, schlief ich am Lenkrad ein. Ich hatte den ganzen Tag Pflanzen eingekauft. Als ich die Kreuzung erreichte, wuchs plötzlich ein Busch in mein Blickfeld, und ich konnte das andere Fahrzeug nicht mehr sehen. Ich fuhr mit meinem Wagen gegen die Leitschiene, überschlug mich und prallte gegen einen Baum. Dann verlor ich die Herrschaft über mein Auto. Ich fand ein großes Schlagloch und blieb in demselben. Das andere Auto kollidierte mit dem meinigen, ohne mir vorher seine Absicht mitzuteilen. Im hohen Tempo näherte sich mir die Telegraphenstange. Ich schlug einen Zickzackkurs ein, aber dennoch traf die Telegraphenstange am Kühler. Der Kraftsachverständige war völlig ungehalten, als er auf mein Vorderteil blickte... Ein Fußgänger rannte in mich und verschwand wortlos unter meinem Auto. Ich sah ein trauriges Gesicht langsam vorüberschweben. Dann schlug der Herr auf dem Dach meines Wagens auf. Ihre Argumente sind wirklich schwach. Für solche faulen Ausreden müssen sie sich einen Dümmeren suchen, aber den werden Sie kaum finden. Als der Monteur mit dem Hammer zum Schlag ausholte, stellte sich der Anspruchsteller hinter ihn, um genau zu sehen, wo der Schlag hinging. Da ging ihm der Schlag an den Kopf. Mein Sohn hat die Frau nicht umgerannt. Er ist einfach vorbei gerannt. Dabei ist die Frau durch den Luftzug umgefallen. Ich brauche keine Lebensversicherung. Ich möchte, dass alle richtig traurig sind, wenn ich einmal sterbe. Nach Ansicht des Sachverständigen dürfte der Verlust zwischen 250.000 DM und einer Viertelmillion liegen. Der Polizist, der den Unfall aufnahm, bekam von meiner Braut das gezeigt, was er sehen wollte. |
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Geschriebenes |
009 | Die Pisa Studie und ihre Folgen |
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Die Ursachen sind nun aufgeklärt. Es folgen Auszüge aus der Originalfassung der Ursachenanalyse! Realschule 1960 Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen DM 40,-. Berechne den Gewinn! Sekundarschule 1970 Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für DM 50,-. Die Erzeugerkosten betragen vier Fünftel des Erlöses. Wie hoch ist der Gewinn des Bauern? Rechenschieber nicht erlaubt! 1980 Korrektur der Formulierung (Neuauflage) Ein/e
Bauer/in verkauft eine/n Sack/in Kartoffeln/innen einem/er
Kunden/in für DM 50,-. 1990 Gymnasium Ein Agrarökonom verkauft eine Menge subteraner Solanum tuberasum für eine Menge Geld (=G). G hat die Mächtigkeit 50. Für die Elemente aus G=g gilt g=0. Die Menge der Herstellungskosten (=H) ist um zehn Elemente weniger mächtig als die Menge G. Zeichnen Sie ein Bild der Menge H als Teilmenge G und kennzeichnen Sie die Lösungsmenge X gemäß folgender Frage: Wie mächtig ist der Gewinn? Freie Waldorfschule 1995 Male einen Sack Kartoffeln und singe ein Lied dazu ! Integrierte Gesamtschule 1999 Ein
Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln für EUR 50,-.Die
Erzeugerkosten betragen EUR 40,-. Der Gewinn beträgt EUR 10,-.
Unterstreiche das Wort „Kartoffeln“ und diskutiere mit
deinen Mitschülern aus den anderen Kulturkreisen darüber. Schule 2005 (nach der Bildungs- und Rechtschreibreform) ein agrarinschinör fergauft ein sagg gartoffeln für 25 euro. die kosden bedragen 5 euro. der gewinn bedregt 20 euro. aufgabe: margire den term gardoffeln und maile die lösung im pdf-format an: klasse2a@schule.euroba Jor 2010 sorrie, es gipt kaine gardoffeln mehr ! |
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Geschriebenes |
008 | Liebstes Tagebuch |
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Zu
meinem 37. Geburtstag hat mir meine Liebste eine Woche mit einem
persönlichen Trainer geschenkt. Dabei bin ich ja noch topp in
Form! Immerhin habe ich mit 20 ja Fußball gespielt, aber ein
bisschen Bewegung wird ja auch ganz nett sein. Ich habe mit dem
Trainingscenter telefoniert und einen Termin mit meinem persönlichen
Trainer gebucht. Ich habe mich für Linda entschieden, die,
neben der Tätigkeit als persönliche Trainerin, Leiterin eines
Aerobic-Kurses ist und auch Modell steht für Bademoden. Sie ist
auch der Grund dafür, weshalb ich dies hier schreibe, denn sie
hat mich gebeten, ein Tagebuch zu schreiben, damit ich meine
Fortschritte besser verfolgen kann. Montag: Ich bin um 06:00 Uhr aufgestanden. Das war schon ein bisschen schwer, so früh aufzustehen, aber als ich bei dem Trainingscenter angekommen war, wurde es sehr viel leichter: Linda ist phantastisch! Sie ist blond, hat wunderschöne blaue Augen und ein gewinnendes Lächeln. Wir begannen mit einem Rundgang auf der Anlage. Linda zeigte mir die Geräte und das erste, was ich machen durfte, war, auf dem Laufband zu laufen. Nach 5 Minuten nahm sie meinen Puls und machte einen unruhigen Eindruck, weil dieser ihr zu hoch war. Was sie nicht begriffen hatte war, dass ich ja nur ihretwegen einen solchen Puls hatte. Immerhin stand sie ja ganz in meiner Nähe mit ihrem figurbetonenden Lycra-Outfit. Sonst bin ich ja in Topform! Danach machten wir sit-ups und Linda feuerte mich immer wieder zu Höchstleistungen an, obwohl mir mein Bauch vom Einziehen schon seit unserem Treffen an der Rezeption weh tat. Nach unserer Trainingseinheit schaute ich ihr noch bei ihrem Aerobic-Kurs zu und genoss die Geschmeidigkeit in ihren Bewegungen. Ich finde, sie macht diesen Job genauso gut wie den mit mir. Dies wird eine PHANTASTISCHE Woche werden! Dienstag: Ich brauchte heute Morgen zwei Kannen Kaffee, um aus dem Bett zu kommen, aber dann war ich endlich aus der Tür und auf dem Weg zu dem Trainingscenter. Linda zwang mich auf den Rücken zu legen und eine schwere Eisenstange in Die Luft zu drücken, dann legte sie auch noch Gewichte darauf! Auf dem Laufband fühlten sich meine Beine wie Spaghetti an, aber ich schaffte einen ganzen Kilometer. Das Lächeln, welches ich dann von Linda geschenkt bekam, wog aber alle Mühen wieder auf! Ich fühle mich toll! Dies ist der zweite Tag in meinem neuen Leben! Mittwoch: Ich habe heute morgen versucht die Zähne zu putzen, aber das geht nur, wenn ich mit dem Kopf auf der Zahnbürste liege und den Mund hin und her bewege. Ich glaube, ich habe mir einen Muskelriss in den Brustmuskeln zugezogen. Ich konnte auch Autofahren, wenn ich nicht gerade gelenkt oder gebremst habe. Heute habe ich auf dem Behindertenparkplatz der Anlage geparkt. Linda war heute etwas unsensibel und behauptete dass meine Schreie die anderen Trainierenden stören würden. Ich habe entdeckt, dass ihre Stimme etwas zu forsch ist für solch frühe Trainingseinheiten, und wenn sie schreit, bekommt ihre Stimme so einen nervigen nasalen Ton. Ich bekam Schmerzen in der Brust als ich wieder auf das Laufband sollte und musste daher auf den Stepper gehen. Wer zum Teufel erfindet ein Gerät, welches eine Bewegung simuliert, die seit der Erfindung des Aufzugs überflüssig geworden ist? Linda sagte irgendwas davon, dass es mir helfen würde, in Form zu kommen und meine Lebensqualität steigern solle. Sie labert auch sonst viel Mist. Donnerstag: Linda wartete mit ihren Vampirzähnen und mit einer Miene, die ein Lächeln darstellen sollte, aber ihre schmalen Lippen sagten alles. Dabei konnte ich nichts dafür, dass ich eine halbe Stunde verspätet war, immerhin habe ich 20 Minuten dafür gebraucht, mir die Schuhe zuzuknoten! Linda zwang mich, mit Hanteln zu trainieren. Als sie mal wegschaute, nutzte ich die Chance und versteckte mich in der Herrenumkleide. Sie schickte Markus, um mich wieder heraus zu holen. Zur Strafe setzte sie mich auf die Rudermaschine - ich habe sie versenkt. Freitag: Ich hasse dieses Weibsstück! Linda ist das widerwärtigste Wesen, welches jemals -JEMALS- das Licht dieser Welt erblickt hat! Sie ist eine durchgeknallte, unerotische kleine Aerobic-Schlampe. Wenn ich auch nur irgendeinen Teil meines Körpers ohne diese furchtbaren Schmerzen bewegen könnte, ich würde sie damit schlagen! Linda wollte, dass ich mit meinem Trizeps arbeite. ICH HABE KEINEN TRIZEPS! Und wenn sie keine Dellen in ihrem Fußboden haben will, dann darf sie mir auch keine Hanteln geben oder andere Gegenstände, die schwerer als ein Sandwich sind. (Ich bin überzeugt, dass sie das auf der Sadistenhochschule gelernt haben - sie hat bestimmt mit Auszeichnung den Kurs 'Zufügen von Schmerzen' abgeschlossen). Das Laufband hat mich abgeworfen und ich bin auf einem Ernährungsberater gelandet. Ich wünschte mir, es wäre jemand weicheres gewesen. Samstag: Linda hinterließ heute Morgen eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter, mit dieser ekeligen, forschen und nasalen Stimme. Sie wunderte sich, warum ich nicht gekommen bin. Als ich ihre Stimme hörte, hätte ich ja am liebsten den AB mit dem erst besten Gegenstand zerschlagen, aber ich habe nicht einmal die Kraft, die Tasten auf der Fernbedienung zu drücken. Ich habe ein finnisches TV-Programm angesehen, elf Stunden lang. Sonntag: Ich bin mit dem Fahrdienst zur Kirche gefahren und habe Gott dafür gedankt, dass diese Woche vorbei ist. Ich habe auch dafür gebetet, dass meine Frau mir nächstes Jahr ein lustigeres Geschenk macht. Eine Wurzelbehandlung zum Beispiel, oder eine Darmspiegelung. |
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Geschriebenes |
007 | Der kleine Unterschied |
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ER
hat ein Foto von Frau und Kind auf dem Schreibtisch stehen: Auf
SEINEM Schreibtisch stapeln
sich Papiere: Er arbeitet hart und engagiert. SEIN
Schreibtisch ist aufgeräumt und ordentlich: ER
redet mit seinen Kollegen: Er ist ein guter Kommunikator und
Teamworker. ER
ist nicht in seinem Büro: Er ist sicherlich auf einem Treffen
mit Kunden. ER
geht mit dem Chef zum Essen: Er kommt
voran! ER
sagt einem Kollegen die Meinung: ER
heiratet: Er stabilisiert sein
Privatleben und übernimmt Verantwortung. ER
bekommt ein Kind: Er braucht eine
Lohnerhöhung. ER
fährt auf Dienstreise: Sehr
gut für seine Karriere.
ER
wechselt den Job weil er etwas besseres gefunden hat: |
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Geschriebenes |
006 | Weltbewegende Fragen |
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Wenn man einen Schlumpf würgt, welche Farbe bekommt er dann? Wie kommen die "Rasen betreten verboten" - Schilder in die Mitte des Rasens? Haben Analphabeten genau so viel Spaß mit einer Buchstabensuppe? Als der Mensch entdeckte, dass Kühe Milch geben - was tat er dann gerade? Wenn Chinesen auf Hochzeiten Reis werfen, werfen Mexikaner dann Kakteen? Falls ein Wort falsch geschrieben im Wörterbuch steht, werden wir das jemals erfahren? Warum "Abkürzung" so ein langes Wort ist? Wie merkt man, dass unsichtbare Tinte aus ist? Warum hat Noah die zwei Stechmücken nicht erschlagen? Wenn Hasenpfoten Glück bringen, hat der Hase dann auch Glück gehabt? Ein Butterbrot landet immer auf der Butterseite. Eine Katze landet immer auf den Pfoten. Was passiert, wenn man einer Katze Butter auf den Rücken schmiert? Wenn der Mensch eine Weiterentwicklung des Affen ist, warum gibt's dann noch Affen? Bekommen die Arbeitnehmer von Lipton auch eine Kaffeepause? Warum schrumpfen Schafe nicht wenn es regnet? Warum muss der Deckel von einem Sarg zugenagelt werden? Was zählen Schafe, wenn sie nicht schlafen können? Olivenöl kommt von Oliven, Maisöl kommt von Mais. Woher kommt Babyöl? Wenn Dich ein Taxichauffeur im Rückwärtsgang nach Hause bringt, muss er dann Dir was bezahlen? Wenn man mit einem Fahrzeug Lichtgeschwindigkeit fährt, was passiert, wenn man die Scheinwerfer einschaltet? Bekommen Brandopfer Vergünstigungen in Krematorien? Wenn Alleskleber wirklich an allem klebt, warum dann nicht an der Innenseite der Tube? Warum muss man für den Besuch beim Hellseher einen Termin haben? Warum besteht Zitronenlimonade größtenteils aus künstlichen Zutaten, während im Geschirrspülmittel richtiger Zitronensaft ist? Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht, kann er wegen Geiselnahme verurteilt werden? Warum laufen Nasen, während Füße riechen? Warum gibt es im Flugzeug Schwimmwesten statt Fallschirmen? Wenn schwimmen schlank macht, was machen Blauwale falsch? Wenn sich das Universum immer mehr ausdehnt, warum finde ich dann keinen Parkplatz? Wenn ein Flugschreiber jeden Absturz übersteht, warum wird dann nicht gleich das ganze Flugzeug aus diesem Material gebaut? |
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Geschriebenes |
005 | Bericht der Wiener Feuerwehr |
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In einem Einfamilienhaus in Wien wurde mitten in der Nacht ein Ehepaar, welches im ersten Stock schlief, von einem seltsamen Geräusch geweckt. Erst viel später sollte sich herausstellen, dass das Geräusch lediglich von einem Fensterladen, welcher durch einen Windstoß bewegt wurde, verursacht worden war. Jedenfalls vermutete die Frau einen Einbrecher im Erdgeschoss und drängte ihren Ehemann, Nachschau zu halten. Der wollte zunächst nicht, da ihm seine Frau aber keine Ruhe ließ und an ein Weiterschlafen daher nicht zu denken war, stand er auf und tappte im Dunkeln die Stufen hinunter. Als er unten war, bemerkte er direkt vor sich eine flüchtige Bewegung. Da der Mann an einen Einbrecher dachte, ballte er die Faust und schlug mit voller Kraft zu. Unglücklicher Weise stand im Erdgeschoss ein Schrank mit einer Spiegeltüre und die wahrgenommene Bewegung war nichts anderes als sein eigenes Spiegelbild. So zerschlug er also den Spiegel und zog sich dabei eine tiefe Schnittwunde an der rechten Hand zu. Seine Frau hörte sein Schreien und Fluchen und eilte herbei, um die stark blutende Wunde zu versorgen. Sie reinigte die Wundränder mit Wundbenzin und warf die benzingetränkten Wattebäuschen anschließend in die Toilette, allerdings ohne die Spülung zu betätigen. Nachdem die Verletzung des Mannes verbunden war, verspürte er eine menschliche Regung und ging aufs Klo. Dabei zündete er sich eine Zigarette an. Nachdem er seine Sitzung fast beendet hatte, warf er den glimmenden Zigarettenrest zwischen seinen Schenkeln in die Klomuschel. Dadurch kam es zur Explosion der Benzindämpfe, welche sich dort noch immer befanden, und der Mann trug schwere Verbrennungen an Hoden und Gesäß davon. Aufgrund der Explosion alarmierte die Frau unverzüglich die Feuerwehr, die wenige Minuten später die Einsatzstelle erreichte. Die Feuerwehrkräfte versorgten zuerst den Verletzten und alarmierten dann den Rettungsdienst, der ebenfalls rasch eintraf. Die beiden Rettungssanitäter legten den Mann bäuchlings auf eine Trage, nahmen sie auf und wollten den Verletzten in das Rettungsfahrzeug tragen. Aus rein beruflichem Interesse fragte ein Sanitäter im Vorbeigehen einen Feuerwehrmann, wie der Patient zu einer Schnittwunde an der rechten Hand und einen verbrannten Hintern gekommen sei. Der Feuerwehrmann erzählte den Unfallhergang, worauf die Sanitäter so lachen mussten, dass ihnen die Tragbahre entglitt und der Patient auf den Boden fiel, wobei er sich auch noch die linke Hand brach ... |
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Geschriebenes |
004 | Ihr lieben Frauen |
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Wir
bekommen immer "die Regeln" von euch Frauen um
die Ohren gehauen. 1. Lerne endlich, mit dem Klositz zurecht zu kommen. Du bist ein großes Mädchen. Wenn der Sitz oben ist, klapp ihn runter. Wir brauchen ihn oben, ihr braucht ihn unten. Wir beschweren uns auch nicht, wenn der Sitz unten ist. 1. Geburts-, Valentins- und Jahrestage sind keine Aufgaben. Das sind nicht die Tage, an denen wir beweisen müssen, dass wir schon wieder das perfekte Geschenk gefunden haben. 1. Manchmal denken wir nicht an euch. Akzeptiert das! 1. Wochenende = Sport. Das ist wie Vollmond oder der Wechsel der Gezeiten. Du kannst das einfach nicht ändern. 1. Einkaufen ist KEIN Sport! Nein, das wird auch niemals so sein! 1. Weinen ist Erpressung. 1. Frag, wenn du was willst. Lass uns eines klar stellen: Anspielungen funktionieren nicht! Andeutungen klappen nicht! Hinweise reichen nicht! Sag einfach, was du willst! 1. Wir können uns keine Daten merken. Markier Geburtstage und Jahrestage auf einem Kalender und erinnere uns häufig daran, BEVOR es zu spät ist. 1."Ja" und "Nein" sind absolut annehmbare Antworten auf fast alle Fragen. 1. Du kannst mit uns jedes Problem besprechen, das du lösen willst. Das können wir. Wenn du Sympathiebekundungen brauchst, geh zu deinen Freundinnen. 1. Die Kopfschmerzen, die du seit 17 Monaten hast, sind ein Problem. Geh zum Arzt. 1. Alles, was wir vor 6 Monaten gesagt haben, kannst du nicht mehr als Argument heranziehen. Alle unsere Kommentare verlieren jegliche Gültigkeit nach 7 Tagen. 1. Wenn du glaubst, du seiest dick, bist du es wahrscheinlich auch. Frag uns nicht danach. Wir werden dir darauf keine Antwort geben. 1. Wenn wir etwas gesagt haben, das man auf zwei Arten interpretieren kann; und eine Art davon macht dich traurig oder böse, dann meinten wir die andere. 1. Lasst uns gaffen. Wir werden sowieso hinschauen. Das liegt in unseren Genen. 1. Du kannst uns entweder bitten etwas zu tun oder uns sagen, wie du es gerne haben möchtest, aber bitte nicht beides. Wenn du schon weißt, wie man es am besten macht, dann mach es einfach selbst. 1. Wenn es irgendwie geht, sag das, was du zu sagen hast ... bitte in den Werbepausen. 1. Christopher Kolumbus musste nicht nach dem Weg fragen. Wir auch nicht. 1. Unsere Beziehung wird nie mehr so sein, wie in den ersten Monaten nach unserem Kennenlernen. Finde dich damit ab. Und beschwere dich nicht immer darüber bei deinen Freundinnen. 1. Männer können NUR 16 Farben sehen. Das ist wie bei Windows im abgesicherten Modus. Pfirsich, zum Beispiel, ist eine Frucht und keine Farbe. Woher sollen wir wissen, was "Malve" ist. 1. Wenn etwas juckt, wird gekratzt. Wir tun das einfach so. 1. Wir sind keine Gedankenleser und werden es auch nie werden. Unsere Unfähigkeit, Gedanken zu lesen, ist kein Anzeichen dafür, dass du uns nichts bedeutest. 1. Wenn wir dich fragen, was los ist, und du antwortest: Nichts", dann werden wir uns so verhalten, als wenn nichts los wäre. Wir wissen, dass du lügst, aber es ist den ganzen Ärger einfach nicht wert. 1. Wenn du eine Frage stellst, auf die du keine Antwort brauchst, dann erwarte eine Antwort, die du nicht hören willst. 1. Wenn wir irgendwo hingehen, ist alles, was du tragen willst, schön. Ganz ehrlich! 1. Frag uns nicht, was wir denken. Außer, wenn du über Bauchnabelpiercings, Abseits oder die Vierer-Abwehrkette diskutieren möchtest. 1. Du hast genügend Kleider. 1. Du hast zu viele Schuhe. 1. Ganz ehrlich, du hast wirklich zu viele Schuhe. 1. Es ist weder in deinem noch in unserem Interesse, wenn wir zusammen Tests lösen. Egal, welche Tests. 1. Bier ist für uns so spannend wie für euch Handtaschen. 1. Ich bin in Form. Rund ist auch eine... Danke, dass du dies hier gelesen hast. Ich weiß, ich weiß, ich werde heute Nacht auf dem Sofa schlafen. Aber hast du gewusst, dass wir das sogar mögen? Das ist fast so wie zelten. |
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Geschriebenes |
003 | Unfallbericht eines Dachdeckers |
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Der folgende Brief eines Dachdecker ist an die SUVA (Schweizerische Unfallversicherung Anstalt) gerichtet und beschreibt die Folgen einer unüberlegten Handlung (Originalbericht – nicht erfunden !): „In Beantwortung Ihrer Bitte um zusätzliche Informationen möchte ich Ihnen folgendes mitteilen: Bei Frage drei des Unfallberichtes habe ich „ungeplantes Handeln“ als Ursache angegeben. Sie baten mich, dies genauer zu beschreiben, was ich hiermit tun möchte. Ich bin von Beruf Dachdecker. Am Tag des Unfalles arbeitete ich allein auf dem Dach eines sechsstöckigen Neubaus. Als ich mit meiner Arbeit fertig war, hatte ich etwa 250 kg Ziegel übrig. Da ich sie nicht die Treppe hinunter tragen wollte, entschied ich mich dafür, sie in einer Tonne an der Außenseite des Gebäudes hinunterzulassen, die an einem Seil befestigt war, das über eine Rolle lief. Ich band also das Seil unten auf der Erde fest, ging auf das Dach und belud die Tonne. Dann ging ich wieder nach unten und band das Seil los. Ich hielt es fest, um die 250 kg Ziegel langsam herunterzulassen. Wenn Sie in Frage 11 des Unfallbericht – Formulare nachlesen, werden Sie feststellen, dass mein damaliges Körpergewicht etwa 75 kg betrug. Da ich sehr überrascht war, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor und aufwärts gezogen wurde, verlor ich meine Geistesgegenwart und vergaß, das Seil loszulassen. Ich glaube, ich muss hier nicht sagen, dass ich mit immer größerer Geschwindigkeit am Gebäude hinaufgezogen wurde. Etwa im Bereich des dritten Stockes traf ich die Tonne, die von oben kam. Dies | |